Freitag, 28. August 2009
Im Buero, Zuhause und auf der Strasse
Sitz grad im buero und wir haben nich so viel zutun...zumindest fuer jemanden der kein spanisch kann;-) Wir haben das buero in einem unauffaelligen hinterhof. Sehr schoen lichtdurchflutet, aber AFS typisch sehr voll mit allen moeglichen materialien. Wir sind insgesamt 9 hauptamtliche hier, 3 jungs und 6 maeddels. Eine freiwillige aus Schweden arbeitet auch seid 3 wochen schon hier, kann aber schon spanisch da sie 06/07 in spanien war. Also bin ich der einzige der kein spanisch spricht... Nervt ein wenig aber das wird schon!!!
Im moment ist meine arbeit sehr zeitaufwendig, da ich grosstenteils Informationen ueber die Teilnehmer zusammen tragen muss. Das sieht dann so aus, das ich in globallink, einer AFS-datenbank, die teilnehmer suche und die entsprechenden Informationen zusammen trage. Ich arbeite mit Diego zusammen und wir beide sind fuer das Hosting verantwortlich. Also alles was im land passiert. Heisst wir muessen uns um eventuell auftretende Probleme der Gastschueler kuemmern. Zudem suchen wir die Leute aus die nach Mexico kommen.
Das Buero ist circa 40 min von meinem zuhasue weg wenn ich mit der U-Bahn fahre. Die ist immer propenvoll und laut. Egal wie voll es auch ist stehen immer noch i welche haendler im wagon und wollen seife, obst, cds, felgen!!! oder sonst was an den Mann, oder die Frau bringen.
Mein momentanes Zuhause, ist nur fuer den Anfang, liegt in der Naehe einer der groessten Kirchen der Noerdlichen Hemisphere. Der Basilica de Guadelupe, mit mehreren 10.000 Plaetzen.
Die Strasse ist circa 100m lang und ist an beiden seiten abgesperrt. Einmal mit einem 2m hohen Stacheldrahtzaun und auf der anderen Seite mit einem Schlagbaum. Dazu kommen dann noch 2 Wachmaenner mit Gewehren und Schutzwesten. Also bin ich erstmal sicher;-) Das Haus ist ein Mehrfamilienhaus mit 6 apartments. Aber fuer deutsche verhaeltnisse sehr klein. Es ist eine 2-Zimmerwohnung. Ich wohne mit meinem Gastbruder in dem einem und meine Gasteltern und mein kleiner Gastbruder im anderen. Meine Gastfamilie ist sehr nett und versucht es mir so angenehm wie moeglich zu machen. Auch ohne englischkentnisse klappt das ganz gut;-) So haben sie verstanden das ich gerne Obst esse und am naechsten Tag hatten wir Mangos, Papayas, Fruechte deren Namen ich nicht kenn und die es in Deutschland nich gibt sowie alles andere auf dem Tisch. Gegessen wird Nachmittags gegen 3 und dann la cena um 10 oder 11.
Naechstemal dann mehr ueber die Familie, meine kollegen und von Sehenswuerdikeiten!!! Am Sonntag geh ich naemlich mit AFSern zu einer alten Tolmecen-Stadt...
Bis Dann

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