Donnerstag, 25. März 2010
Cumbre Tajin, Veracruz
Letztes Woche haben Sussi und ich uns eher spontan dazu entschlossen auf ein Festival hier in Mexico zu fahren. Dienstags im Internet nach den Preisen geguckt und dann für 40 Euro Eintritt, Zelt, etc bezahlt. Ja richtig, Zelt! das haben is dort eins service und man muss somit eigendlich nix mehr mitbringen. Am Donnerstag haben wir dann nach der Arbeit die Bustickets erstanden waren noch schnell einkaufen... Essen kann man mitbringen und dann is das ganze noch en tacken billiger...und dann um 12 uhr nachts gings mit dem Bus los nach Veracruz. Nach einer eher anstrengenden fahrt auf der wir kaum schlafen konnten kamen wir dann um 6 Uhr Morgns in Poza Rica an wo es mit einem Micro (kleine busse in mexico) dann weiter nach Tajin ging. Um 7 Uhr stolperten wir dann zu unserem Zelt, fielen auf die Betten und schliefen...eine ganze Stunde... dann wurde es dank der sonne zu warm und wir mussten das Zelt verlassen.
Da wir nur das Touristenpacket gebucht hatten konnten wir uns mit Eis-kaltem Wasser aufwecken und dann die Ruinen besuchen. Tajin ist eine der wichtigsten Städten an der Golfküste und berühmt für die "Voladores de Papantla". Papantla ist zwar ein bisschen von Tajin entfernt, wird aber grundsätzlich mit den Voladores assoziert. Hier steht auch die "Nischen-Pyramide", mit genau sovielen Nischen wie Tagen im Jahr.
Dannach haben wir uns dann auf dem Festival Gelände umgeschaut. Das ganze war ein grosser Park mit stündlichen "Flügen" der Voladores und einem Haufen von Hütten wo man i was basteln konnte. Dort waren dann immer Eingeborene der Totonaken, für die dieses Festival geschissen wird um Geld für Schulen, etc zu sammeln. Generell tagsüber Kultur und dann Abends immer ein bisschen Musik. Da ging es dann auch von französischen Jazz bis hin zu cubanischen Klängen und afrikanischer Trommelmusik.
Sonntag, nach einer regnerischen Nacht ging es dann ging es dann wieder zurück nach D.F. und an die Arbeit...

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Freitag, 25. Dezember 2009
Viaje al Sur Part II
Tag 5.
So neuer Tag, weiter gehts. Von Chetumal aus gings zu einer kleinen Stadt mit nahgelegenem See. Dieser war auch mal wieder azur-blau und somit entschlossen wir uns doch mal schnell en stündchen zu schwimmen, Dannach gings dann weiter nach Tulum, einer alten Maya-Stadt direkt am Meer. Auch ziemlich beeindruckend, aber leider mit 8966897260 Touristen und somit nich ganz nahc meinem Geschmack. Die Touristen lassen sich mit der Nähe zu Playa del Carmen erklären, einer DER Touristen-Hochburgen Mexicos. Hier hatten wir dann auch unser Hotel... Gebucht wurde es von Salvador "Chavo", einem Freund von Horacio und ab hier dem 4. im Bunde. Abends dann schnell noch in ne Bar, wo das Bier stolze europäische 2 Euro kostet, ein Unding in Mexico.

Tag 6.
Entspannen is angesagt, nach Cancun und von da aus mit na Fähre auf die Isla de Mujeres. Diese "Fraueninsel" heisst angeblich so weil früher die Piraten ihre Geliebten hier versteckt haben während die auf Kapertour in der Karibik waren...oder weil Archeologen hier mehrere Fraunestatuen gefunden haben. Hier am Strand haben wir dann den ganzen Tag verbracht, wobei in Mexico dabei ein Strand-Service des naheliegensten Hotels inlkusive ist und wir somit immer kühles Bier, für mexikanische Preise;-), an der Hand hatten. Am Abend gings dann noch einmal in eine Strandbar/Disko und gegen 2 dann nach Hause.

Tag 7.
Morgens früh los nach Merida und auf dem Weg noch nach Chitzen Itza, die angeblich bemerkenswerteste Pyramide in Mëxico. Es gibt zudem noch den grössten pre-hispanischen Ballspielplatz in Chitzen Itza, hier wurden die Bälle aus Kautschuk mit den Ellbogen, Knien und Hüften durch bis zu 6 Meter hohe Ringe katapultiert... wie das funktionieren soll weiss ich aber nich. Ach ja das Siegerteam opferte dann auch noch schnell den Kapitän des Teams oder wenn es ein besonders wichtiger Tag war einfach alle Spieler...
Naja, um ehrlich zu sein ists meiner Meinung nach zu touristisch mit den obligatorischen Millionen Mexikaner die einem i was verkaufen wollen und die dazugehörigen Millionen Touris... Zudem hatten wir auch noch ne Reifenpanne, aber dank Ersatzreifen ging alles ganz schnell.
Dannach gings dann weiter nach Merida, wo uns wieder mal ein Familienmitglied aufnahm.

7. Tag
Heute nur in Merida und Umgebung. Morgens gings nach einem ausgiebigen Frühstück nach Celestun, wo im Sommer sich tausende von Flamingos versammeln. Mit einem Führer, der wie der mexikanische Abklatsch von Crocadile Dundee aussah, aber trotzdem ein sehr umfassendes wissen über die mangrovensüpfe und die dort lebenden tiere hatte. Haben sogar noch eine kleine schar flamingos gesehen, so an die 30 und albatrosse und andere Vögel über die sich Vögelbeobachter anscheinend freuen würden;-)
Den Rest des tages verbrachten wir dann in Merida um Abends zum Haus der Verwandten zurück zukommen und eine weitere Nacht da zu verbringen.

8. Tag
Heute ist sozusagen der letzte Tag der Reise da wir noch knappe 1400 Kilometer bis nach Hause zurückzulegen hatten. Es ging von Merida aus nach Uxmal (gesprochen U-sch-mal), eine echt coole ruinen-stadt die sich hauptsächlich mit der anbetung von Ch-aak beschäftigte, dem Gott des Regens und i was anderem... Sehr cool, mit Maya-führer und allem. Aber auch hier sind noch viele ruinen im Dschungel versteckt... es lohnt sich also in ein paar jahren noch mal wiedr zu kommen;-) Von Uxmal aus gings dann nach Campeche, wo wir noch einmal herrvoragend zu Abend gegessen haben und somit ging dann auch die Reise zu ende... von hier aus nur noch sehr ermüdende Kilometer im Auto, mit insgesamt ¡¡5!! Stops durch das Militär das das Auto, uns und das Gepäck auf Drogen und Waffen untersucht hat... Naja, Mexiko halt;-)


Fazit: Geil, kommy her und guckt euch das alles an, aber bringt Zeit mit;-)

9.,10. Tag

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Sonntag, 13. Dezember 2009
Auf in den Süden
So grad am packen... werde morgen in aller früh mit meinem gastbruder Horacio un Susy in den Süden Mexicos aufbrechen. Die Reise geht über Mexico-Stadt nach Veracruz, von da aus weiter nach Villahermosa und dann nach Palenque. Soll eine der eindrucksvollsten Ruinenstädte sein die es aus der prä-hispanischen Zeit noch gibt... mal gucken;-) Dannach den langen Weg nach Chetumal und dann nördlich nach Tulum und Playa del Carmen. Der letzte Teil des Weges bringt uns dann über Chitzen Itza nach Meridá und dann zurück nach D.F.
Auf dem Weg sammeln wir auch noch en Freund von Horacio auf, sodas wir zu viert sind. Ich wünsch euch ne schöne Weihnachtszeit, friert nicht zuviel, bis in ein paar Tagen

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Dienstag, 13. Oktober 2009
Cocoyoc
Und auch dieses WE war ich mal wieder weg. Diesmal mit meiner noch-gastfamilie und deren verwandten in Cocoyoc, was ungefähr 2 std. von Mexico-stadt enfernt ist.
Schön gelegen auf einem Hügel is die Luft weitaus besser als in D.F. Am Freitag kamen wir dann also so gegen 10 an dem "Ferienhaus" an (gehört i einer Tante) und wurden sofort mit Bier und Tequila begrüsst. Dannach ging es dann zu einem kleinen restaurant, wo wieder mal tortillas und salsa auf uns warteten. Da ich durch die Arbeit, das frühe Aufstehen,etc. ziemlich kaputt war gings für mich schon gegen 1 ins bett, während horacio und seine cousins noch bis 5 uhr FIFA auf ne konsole zockten.
Am náchsten Tag wurden das frühstück von den "Männer" zubereitet, wobei ich der einzige war der "wusste" wie man ein ei "öffnet" ohne die gesamte schale dabei mit in die schüssel zu befördern. Somit war ich zum rührei machen abkommandiert, während sich die anderen mit dem schneiden von obst,etc. beschäfftigten.
Nach dem frühstück wurde sich entspannt...im pool schwimmen (noch immer +25°C hier), ein bisschen fussball und dann wieder essen... So klang dann auch dieser tag wieder sehr entspannt aus.
Am Sonntag dann wurde es nochmal ein bisschen sportlicher, als ich mit Horacio zu einem nahegelegenen "Pueblo" fuhr um circa 1std. zu einer pyramide raufzu kletten. Das wurde dann allerdings mit einer wunderbaren aussciht belohnt. Hier finden sich auch allerhand tiere, so drehen zum beispiel riesige adler ihre kreise und kleine mexikanische "opossums" (kp wie die heissen) rennen auch durch das unterholz. Dannach gings wieder nach Cocoyoc, essen schwimmen und dann gegen 8 fuhr ich mit maru (gastschwester) und ihrem freund edgar zurück nach D.F. da wir am montag wieder arbeiten mussten, während die anderen noch einen tag länger blieben da montag ein halb-offizieller feiertag war. Jetzt heissts also erstmal wieder arbeiten...

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Montag, 5. Oktober 2009
Puebla
Dieses WE war ich mit meiner Kollegin Susy, schwedische Freiwillige, in Puebla einer Stadt so circa 2 Std. mit dem Bus von D.F. weg. Wir sind am Freitag anch der arbeit los und dann so gegen 6 in Peubla angekommen, im Busterminal haben wir uns dann mit der Mutter und der Schwester von unserer Chefin Claudia getroffen, da diese uns Unterkunft für das Wochenende angeboten hatten. Bei denen Zuhause gab es dann erstmal wieder gutes Essen mit den unausweichlichen Tortillas.
Am Abend sind wir dann schon relativ früh ins bett, um am nächsten morgen um 9 in die Innenstadt zu starten. Dort angekommen bemerkten wir als erstes mal wieder das kolonial-typische schachbrett muster der Stadt. So sind alle Strassen nur mit nummern und himmelsrichtungen versehen, was die Orientierung doch erleichtert. Die wunderbaren Kolonialfassaden umfassen das gesamte Stadtzentrum, wobei in Puebla unglaublich viele Kirchen stehen, die allesamt recht hübsch sind. So sind im Zentrum 70 Kirchen zu finden, die dabei dann auch noch nicht einaml klein ausfallen müssen. Wenn man sich die Autos in den Strassen weg denkt, dann fühlt man sich wie im kolonialen Mexico...
Wir sind also duch die Strassen geschlendert, haben uns farbenfrohe märkte angeguckt und die ein oder andere lokale spezialität probiert.
Am abend sind wir dann erst mit einem AFS-Freililligen auf eine kleine Fiesta gagangen, haben dort gut gegessen und dannach sind wir noch bis spät in die nacht in einer disko gewesen.
Am nächsten tag haben wir uns dann Cholula angeguckt, dort ist eine der grösstenpyramiden der Welt, allerdings verdeckt von gestrüpp und erde... Sieht also aus wie ein Berg und genau das haben sich auch die spanier gedacht, als sie eine Kirche auf der Kuppe errichteten.
Von da aus ging es dann wieder mit dem Bus zurück nach D.F., wo ich gegen 8 müde ins bett fiel;-)

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